01. Mai 2011

So…nun ist es soweit.

Heute beginnt meine Ab- bzw. Anreise. Zunächst mit dem Bus zum Flughafen Frankfurt-Hahn, wo morgen in der Früh dann „mein Flieger“ nach London Stansted startet (mehr oben unter dem Menüpunkt „Vorhaben“).

Mein Gepäck ist doch schwerer als erwartet. Mit Wasserration werde ich zwischen 12 und 13 KG auf dem Rücken tragen. Normalerweise sagt man 10% des Körpergewichtes + ca. 2 KG (Wasser). Doch wenn man sowieso nicht viel auf die Waage bringt, ist das schwer zu realisieren. Aber ich denke, es sollte zu schaffen sein die 12-13 KG zu tragen, zumal das Gewicht des Rucksacks mit der Zeit durch den Verbrauch diverser Hilfsmittel – zumindest etwas – schwinden sollte. Und die knapp 2 Liter Wasser werden ja auch über den Tag hinweg getrunken.

In den letzten Tagen habe ich, trotz versuchter Unterdrückung, eine gewisse Nervosität gespürt. Auch Zweifel und Fragen nach der Durchführbarkeit dieser langen Strecke bzw. in dieser langen Zeit schlichen sich ein. Jetzt wo es „ernst“ wird, sehe ich manche Punkte schon mal kritischer. Aber dann denke ich wieder, sich dem zu stellen ist ja der Sinn eines „Jakobsweges“.

In diesem Sinne sag ich heute selbst zu mir: „Bon Camino!“

Nachtrag:

Bei der Anreise zum Flughafen Hahn haette es beinahe Komplikationen gegeben. Laut DB Auskunft war ein Bus-Umstieg von einer Linie zur anderen vorgesehen. Da aber am Umsteigeort kein Buss stand stieg ich zwar erst hinten aus aber dann fragte ich den Busfahrer durch die vordere Tuer nach dem Bus zum Hahn – er meinte, dass er da hin faehrt und einfach die „Linie“ aendert – aha…muss man ja auch wissen. Also kam ich dann doch da an. Es war ja eine Uebernachtung vorgesehen, weil der Flieger frueh Morgens am naechsten Tag starten sollte. Naja, die Uebernachtung gestaltete sich nicht besonders bequem – auf Hartschalensitzen. Ok – Alternative waere der Boden gewesen, wie es einige der ca. 25 -30 anderen wartenden Personen taten. Wie auch immer, es war eine unruhige Nacht – aber auch eine neue Erfahrung.

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