23. Mai 2011

Heute wurde die Tuer anstatt 06.30 Uhr schon eine halbe Stunde frueher geoeffnet, was ich dann auch gleich ausnutzte. Zuvor noch Fuss versorgt und ohne Fruestueck (hatte abends nicht beruecksichtigt, mich mit Lebensmittel zu versorgen) los gezogen. Heute steht die „Meseta“ auf dem Plan.

Einer der anspruchvollsten Strecken, da auf einem Weg von ca. 18 KM, der immer nur geradeaus geht, nur max. 1 Bar sein sollte und es aufgrund der Steppenartigen Landschaft (viele bebaute Felder) kaum Schatten gibt. Zum Glueck war es morgens relativ lange nebelig und daher angenehm zu gehen. Nach ungefaehr der Haelfte der Strecke war dann auch die „Bar“ in Sicht – eher eine „Not-Behelfs-Bar“, die auch noch relativ teuer war. Naja – da ich noch keinen Kaffe hatte, genemigte ich mir da einen und ein Tuetenkaffeestueckchen. Danach ging es weiter zum ersten Ort. Voller Heisslust auf „richtigen“ Kaffee stuermte ich die erste Bar und genehmigte mir dann gleich 2 und „Etwas“, was mit Tunfisch gefuellt war. Keine Ahnung, was es war – aber es sah ok aus und man konnte es essen. Dann noch schnell Schmerzmittel eingenommen und weiter im Schritt gehumpelt. Dabei sind dann auch Blasen entstanden, was durch die Sandalen, die ich in den letzten Tagen an hatte, sicher noch gefoerdert wurde. Nach 6,5 Stunden habe ich Terradillos de Templarios erreicht und dort dann 3 Blasen nach Pilgerart mit Nadel und Faden versorgt und den Fuss behandelt. Na wenigstens hatte ich keine Schulterschmerzen mehr.

Dieser Beitrag wurde unter 23. bis 29. Mai 2011 veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Schreibe einen Kommentar