Heute Morgen geht es wieder besser. Ich habe die restliche Cola getrunken, den Kuchen und die Banane fertig gegessen. Fuer unterwegs habe ich noch eine Banane,
und Wasser von der Bar nehme ich auch noch mit. Ich trank zwar schon seit langer Zeit Brunnenwasser und weiss nicht, ob das was mit dem
Problem zu tun hat, aber momentan setze ich liebe auf gekauftes Wasser. Ich habe mich dann fertig gemacht und bin gegen 08.00 Uhr los gelaufen. Heute war es wie gestern auch stuermig, regnerisch, kalt und nebelig und es ging auch wieder einen steilen, steinigen Weg bergauf (Ich wusste nicht, dass Spanien sooo viele Berge hat und das der Jakobsweg ueber jeden einzelnen fuehrt 😉 ). Im naechsten Ort mache ich bei dem Sauwetter erstmal Pause und trinke Tee. Heute habe ich die Wanderschuhe an – bei dem Wetter kaum anders machbar – aber es funtionierte, solange ich bedacht lief. Aber mit der Zeit kamen dann doch Schmerzen. Und dann noch das Schwindel- und Schwachheitsgefuehl und die Tatsache, dass ich die ganze Zeit um Luft kaempfte (keine Ahnung, ob das durch die Hoehe, den Nebel oder meine koerperlichen Verfassung verursacht wurde – vermutlich durch alle drei Faktoren). Das alles veranlasste mich, dann nach insgesamt ca. 8 KM abzubrechen und wieder eine Unterkunft aufzusuchen. Gesagt – getan – leider musste ich da noch 2 Std. bei nicht gerade angenehmen Temperaturen ausharren. Spaeter hatte ich dann Lust auf Pommes, Pasta oder Pizza – prima…der Appetit kam wieder zurueck. ich suchte die einzige Bar im Dorf auf und wollte eigentlich nur was kleines von dem Erwaehnten. Aber keine Ahnung – Verstaendigungsprobleme – entweder konnte oder wollte man nur eine Pilgermenue servieren – na Bitte schoen, dann eben das. Aber da waren wenigstens auch Pommes dabei. Zusaetzlich Fleisch, Salat mista, Brot – also doch ganz gut, da konnte ich meinem Koerper wieder einen schoenen Nahrungsmix zufuehren. Schade nur, dass ich es nicht komplett packte, d.h. ich machte sicherheitshalber rechtzeitig Schluss, um gleich evt. Uebel aus dem Weg zu gehen. Im Endeffekt war ich satt, froh und zufrieden und machte mich auf den Rueckweg. Wie ich dann so ganz verpluefft freilaufende Huehner fotografierte, die es wohl gewohnt waren im ganzen Dorf und auch mal ueber die Landstrasse zu spazieren, spazierte ich selbst dabei geradewegs mit beiden Fuessen in den groessten Kuhhaufen des Dorfes – mit Sandalen. Das Ende vom Lied – auf zum Waschen, auch die eine Socke. Aber vielleicht wuerde das dann wenigstens Glueck bringen.
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