Heute ging es wieder frueh los, Fuesse und Knie tun immer noch weh.
Ich habe dann vormittags schon eine ausgedehntere Pause gemacht und mich in die Sonne gelegt und etwas relaxt. Gegen 13.00 Uhr bin ich dann in der Alberge (Herberge) in Santo Domingo de la Calzada eingetroffen. Die italiensichen Frauen habe ich unterwegs auch wieder getroffen, diese sind noch einen Ort weiter gelaufen.
Diesmal war es eine richtig grosse Herberge mit 200 Betten und Aufzug – fuer mich etwas zu unpersoenlich und machte einen Eindruck von „Massenabfertigung“. Eigentlich auf Spendenbasis, aber es wurde unverstaendlich zu verstehen gegeben, dass man eine Spende erwarte, wieviel sei jedem selbst ueberlassen- hmm, die mussten wohl wirklich schlechte Erfahrungen mit Pilgern gemacht haben. Bisher hatte ich in Herbergen, die auf Spendenbasis waren, beim Verlassen immer was in die entsprechende Box geworfen. Hier dachte ich, waere es auch so. Aber als ich meinen Rucksack aufs Zimmer bringen wollte, wurde ich wieder an die Spende erinnert und dass ich sie gleich geben sollte. Als ich dann so nach meinem Geld griff, wurde ich dann noch auf ein Schild aufmerksam gemacht auf dem „5,- EUR“ stand. Ein Mann wiederholte dann nochmal, dass die Hoehe aber freiwillig waere. Naja…kam mir alles etwas komisch vor, aber wie gesagt, anscheinend hatte man hier sehr schlechte Pilger-Erfahrungen gemacht.
